Unkräuter im Garten: Diese 10 zählen zu den häufigsten

Unkraut ist unerwünscht. Im Blumenbeet oder zwischen Obst und Gemüse konkurriert es mit den anderen Pflanzen um Licht, Wasser und Nährstoffe. Manche Arten entdeckt man glücklicherweise nur selten im eigenen Garten, andere scheinen sich permanent ansiedeln zu wollen. Sind sie zu hartnäckig, hilft ein Herbizid, die ungebetenen Gäste aus dem Garten zu vertreiben. Hier ist eine Liste mit den 10 häufigen Unkräutern.

Ackerschachtelhalm

Als Jauche macht der Ackerschachtelhalm Pflanzen stark gegen Pilzkrankheiten. Hat er sich allerdings einmal im Garten festgesetzt, ist er schwer zu vertreiben, denn der Wurzelstock bringt immer neue fedrige Halme hervor.

Gemeine Braunelle

Über den eiförmigen Blättern der Braunelle erheben sich blassviolette Blüten. Wie ein Teppich breitet sie sich mit ihren überirdischen Ausläufern aus.

Giersch

Dieses weiß blühende Unkraut ist äußerst tückisch, denn es sät sich aus, verbreitet sich aber auch gleichzeitig über seine Rhizome. Selbst aus den kleinsten Wurzelstückchen treiben neue Pflanzen.

Gundermann

Mit seinen langen Ausläufern kriecht der violett blühende Gundermann über den Boden und erobert das Territorium im Nu. Er bevorzugt leicht feuchte, fruchtbare Böden.

Kriechender Hahnenfuß

Die zierlichen gelben Blüten sehen zwar niedlich aus, doch der Hahnenfuß, auch Butterblume genannt, ist bei Gärtnern nicht beliebt: Mit seinen oberirdischen Ausläufern und seinen Samen breitet er sich schnell aus.

Löwenzahn

Wer die gelben Blüten des Löwenzahn entdeckt, sollte handeln, bevor die Pusteblume puschelige Kugeln bildet und ihre Samen vom Winde verwehen lässt.

Quecke

Eines der hartnäckigsten Unkräuter im Garten: Dieses Gras verbreitet sich wie der Giersch über Samen und ein ausgeprägtes Wurzelsystem. Die Rhizome wachsen äußerst schnell und bilden unzählige Tochterpflanzen.

Sauerklee

Diesem Unkraut macht der Klimawandel nichts aus: Trockenheit überdauert der Sauerklee, indem er sich in seine Pfahlwurzeln zurückzieht. Die Blätter passen sich mit ihrer rot-braunen Färbung an starke Sonneneinstrahlung an. 

Vogelmiere

Dieses zarte Kraut mit seinen sternförmigen weißen Blüten zeigt starken Ausbreitungsdrang und bedeckt nackten Boden mit weitläufigen Teppichen.

Weißklee 

Der Glücksbringer zaubert dem Gärtner kein Lächeln ins Gesicht: Unermüdlich wandern seine kriechenden Ausläufer. Ein kleiner Trost: An seinen Wurzeln sitzen Stickstoffbläschen, die ihn zum Gründünger machen.

Was tun gegen Unkraut?

Entdeckt man Unkräuter im Garten, sollte man handeln, bevor sie sich ausbreiten. Jetzt heißt es jäten und zupfen, um die Vorreiter aus dem Beet zu entfernen. Gerade bei Kräutern, die sich über Samen vermehren, ist Eile angesagt, damit man die Pflanze vor ihrer Blüte erwischt. Unkräuter mit einer Pfahlwurzel müssen ausgestochen werden. Achtung, manchmal reicht diese überraschend tief! Bei Wurzelunkräutern wie Quecke und Giersch sollte man besonders sorgfältig graben, um alle Wurzelstückchen aus der Erde zu holen. Wichtig ist, Unkräuter nicht auf dem Komposthaufen zu entsorgen, damit die Samen und Keimlinge nicht im nächsten Jahr wieder auf die Beete gelangen. Sind die Pflanzen hartnäckig und regelmäßiges Jäten und Graben bringt nicht den gewünschten Erfolg, hilft Permaclean Duo von Protect Garden. Innerhalb weniger Stunden gelangt dieses Herbizid bis tief in die Wurzel. Der erste Wirkstoff sorgt dafür, dass die Blätter absterben, der zweite Wirkstoff bekämpft die Wurzel und sorgt dafür, dass die Wurzeln der Unkräuter absterben.

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